In Asien zur Ruhe kommen

Foto: Halle 26-Asien. Quelle: Myriel Camp

Ein riesiges gelbes Schild mit der Aufschrift „26-Asien“: Dieser Hinweis ist jedoch überflüssig,  denn bereits von weitem steigt einem der Duft von asiatischen Köstlichkeiten in die Nase. Kein Wunder. Noch bevor man die Halle 26 wirklich betreten hat verleiten gleich zwei asiatische Essenstände, ein Thailänder und ein Japaner, dazu, einen zweiten Mittagssnack zu sich zu nehmen.

Einmal angekommen, stellt sich ganz unbewusst der Entspannungsmodus ein. Die Asienhalle ist keine Durchgangshalle wie die meisten Hallen der ITB. Besucher kommen allein aus dem Grund, Asien zu besuchen. Das spiegelt sich in ihrer Gelassenheit wieder. Die Leute laufen langsamer, schlendern häufig sogar und sind nicht hektisch auf dem Weg von einem Termin zum nächsten, wie in anderen Hallen, in denen man sich zwischen gehetzten Besuchern durchschlängeln muss.

Ruhig geht es in Asien allerdings nicht zu. Im Gegenteil: viele Besucher, viel Gewusel, viele Geräusche, viel Gelächter, viele fremde exotische Sprachen. Hat man sich eventuell in Thailands Metropole Bangkok verirrt? Eins ist zumindest spürbar: Die Halle Asien repräsentiert nicht nur Asien, sie lebt es auch.

Besucher fühlen sich in der Halle wohl. „Die Halle vermittelt  asiatische Mentalität“, „Die Menschen an den Ständen strahlen Wärme und Offenheit aus und sind nicht nur unter sich, wie es in einigen anderen Hallen der Fall ist“, so die Kommentare einiger Gäste. Genügend Sitzmöglichkeiten zum Verweilen , zum Lauschen der asiatischen Musik, Bestaunen der thailändischen Boxer oder Bewundern der farbenfrohen traditionellen Kleidung der Asiaten.

Obwohl laut einigen Ausstellern dieses Jahr weniger Gäste die Asienhalle besuchten als im vergangenen Jahr, ist sie trotzdem voller Leben.


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