Was hält Europa zusammen?
Minister Michael Breuer beim Herbstempfang der Thomas-Morus-Akademie
Seine Ideen einer europäischen Zukunft stellt der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Breuer, am Dienstag, 16. Oktober 2007 um 18.30 Uhr in der Thomas-Morus-Akademie Bensberg vor. Drängender denn je scheint die Frage, ob es ein gemeinsames Wertefundament der fast 500 Millionen Menschen in der Europäischen Union gibt. Vielerorts mehren sich Zweifel an der Integrationsfähigkeit des Vielstaatengebildes „Europäische Union“. Nicht zuletzt der Streit um den Gottesbezug in der europäischen Verfassung und ihr Scheitern haben gezeigt, wie wenig ausgeprägt eine gemeinsame Identität der Menschen in den mittlerweile 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zur Zeit (noch) ist. Was sind jenseits wirtschaftlicher Interessen die Wurzeln der Staatengemeinschaft? Wie lassen sich nationale Geschichten der Völker miteinander zukunftsfähig verbinden? Welche Impulse für einen Zusammenhalt der Europäischen Gemeinschaft setzen Parteien und Politik, Kirchen, gesellschaftliche und religiöse Gruppen in den einzelnen Ländern? Fragen, denen sich Minister Breuer beim Herbstempfang stellen wird.
Herbstempfang: „Was hält Europa zusammen?“, 16. Oktober 2007
„Ich wünsche mir mehr avantgardistische Künstler“
Großes Medienecho: Kölner Erzischof eröffnet Ausstellung in der Thomas-Morus-Akademie
Mehr avantgardistische Künstler, die sich in ihren Werken mit Christus auseinandersetzen, wünscht sich der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Das sagte er zur Eröffnung der 50. Kunstbegegnung Bensberg in der Thomas-Morus-Akademie. Er legte seine Auffassung von moderner christlicher Kunst anhand der „Stuttgarter Kreuzigung“ dar, einem Werk von Joseph Beuys aus den sechziger Jahren. „Dieses Werk, so provozierend es zunächst scheint, ist in der Lage, menschliche Grunderkenntnisse wiederzugeben.“ Kardinal Meisner, der seit seiner Einsetzung als Erzbischof von Köln moderne Kunst unter anderem für das Diözesanmuseum erwirbt, zeigte sich als jemand der, gemeinsam mit Künstlern und anhand ihrer Werke nach dem Sinn des Lebens sucht: „Der Künstler ist bodenständig. Er sucht tiefe Erkenntnis, nicht rasches Erlebnis. Deswegen lässt sich auch christliche Kunst nicht verstehen, wenn man zum Beispiel Italien in acht Tagen durchreist.“.
Die Aussagen des Kardinals zu moderner Kunst in Bensberg fanden ein großes Echo in der Presse. Kurz zuvor war im Erzbistum Köln eine engagierte Diskussion zwischen Domkapitel und Kardinal um das neue Richter-Fenster im Kölner Dom entbrannt, die in den Medien aufmerksam verfolgt und kommentiert wurde. Obgleich der Erzbischof in der Thomas-Morus-Akademie nicht explizit auf den Fensterstreit einging, wurde sein deutliches Votum für avantgardistische Kunst in der Kirche tags darauf als „Bensberger Rede“ in den Kölner Medien, aber auch überregional in Blättern wie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zitiert.
Die Ausstellung „Gott und Mensch“ zeigt einen Querschnitt aus 50 Ausstellungen in der Thomas-Morus-Akademie, die seit 1989 moderne Kunst mit spiritueller Dimension thematisieren. „Das ist Kunst, die sich nicht verkaufen lässt“, sagte der Bonner Kunsthistoriker und Mit-Initiator Frank Günter Zehnder zur Einführung. „Künstler, die solche Werke schaffen, tun das aus eigem Antrieb. Sie bringen darin eigene Gottes- oder Leidenserfahrungen zum Ausdruck.“ Unter den Werken sind Georg Baselitz´ Holzschnitt „Tanz ums Kreuz“, Andrzej Nowackis „Kreuzaufrichtung“, Edgar Endes „Die Fischer“ und Heinz Tetzners „Vision“.
Die 14 Bilder sind noch bis zum 2. Dezember kostenlos zu besichtigen in der Thomas-Morus-Akadeie/Kardinal-Schulte-Haus, Overather Straße 51-53 in Bergisch Gladbach-Bensberg. Zur Ausstellung erscheint ein 28-seitiger Katalog, der für 7 Euro in der Thomas-Morus-Akademie erworben werden kann.
„Gott und Mensch“ Bilder einer Ausstellung
„Wir fördern Ihren Berufseinstieg!“
Chancen für junge Menschen: Projekt NetWork.21 geht in die zweite Phase
Sie leben in Rostock, Berlin, Hamburg und Kiel, in Greifswald und Gera, in Köln, Bonn, Frankfurt und Oberhausen, aber auch in Heidelberg, Augsburg, Schweinfurt und München. Ihre Wurzeln haben sie aber auch in Thailand oder Mexiko, in der Türkei, in Polen oder Russland, Italien, Schweden oder Frankreich: Seit Januar 2007 begleiten 21 Mentorinnen und Mentoren ebenso viele Studierende 14 Frauen und sieben Männer bei ihrem Weg in den Beruf. Dieses Mentoring, dass im Oktober mit einer Bilanzkonferenz abgeschlossen wird, zeigt schon erste sichtbare Erfolge: Mentees fanden eine Stelle oder einen Praktikumsplatz oder konnten ihr Berufsziel klären. Aber was sich weniger messbar in den Tandems tut, ist fast wichtiger: „Wir sind schon wie zwei Schwestern, die sich alles erzählen“, sagte eine Mentorin. Auch bei persönlichen Problemen sind Mentorinnen und Mentoren mitunter gefragt. Oder beide besuchen gemeinsam eine Fortbildung. „Ich lerne eigentlich mehr als meine Mentee“, glaubt eine Mentorin. Gerade die kulturelle Vielfalt im Projekt macht diese Lernerfahrungen besonders spannend.
Das Modellprojekt NetWork.21, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend und vom Sozialfonds der Europäischen Union gefördert wird, geht nun in die zweite Phase: Mit Ausschreibungen in der „Zeit“ und der Zeitschrift „Karriere“ sowie mit Informationen in der bundesweiten Presse sucht die Thomas-Morus-Akademie junge Menschen im Übergang vom Studium ins Berufsleben. Außerdem werden Mentorinnen und Mentoren gesucht Menschen im Beruf, die bereit sind, Ihr Wissen und Ihre Erfahrung weiterzugeben. Ende August wurden 21 Mentoringplätze ausgeschrieben sowie neue Begleiterinnen und Begleiter gesucht. Als Mentorinnen und Mentoren können sich akademische Fach- und Führungskräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung bewerben, als Mentees Studentinnen und Studenten, die im Jahr 2008 ihren Weg in einen Beruf finden wollen. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Oktober.
Die detaillierten Programme zu diesen Veranstaltungen erscheinen Ende August. Sie können sich jetzt schon hier vormerken lassen.
Informationen für Mentees
Informationen für Mentoren
Im Wandel der Zeiten
Festlicher Jahreswechsel 2007/2008 im Schloss Neuhardenberg
Und wenn das, was Du tust, Dich nicht weiterbringt, dann tu etwas völlig anderes, statt mehr vom gleichen Falschen! (Paul Watzlawick)
Der Impuls zum Wandel, zur Wende, zur Verwandlung ... wie ihn Paul Watzlawick, österreichischer Psychoanalytiker, Philosoph und Kommunikationswissenschaftler beschreibt fordert auf, Altes zu verlassen, Neuland zu betreten. Und dass ein „Weiter-so“ vielerorts angesichts brennender Probleme nicht ausreicht, ist offensichtlich. Doch was bedeutet, was erfordert dieser Veränderungsimpuls, wenn er ernst genommen wird für Kultur, Kirche, Gesellschaft, für den eigenen Lebensweg? Welche Energie gibt und bedeutet Wandlung?
Wir laden Sie ein, auf Schloss Neuhardenberg aus sehr verschiedenen Perspektiven „Wandel“, „Wende“, „Verwandlungen“ zu betrachten mal informativ, mal unterhaltsam, mit Worten, Bildern, Gesten, mit Klängen, bei Ausflügen und Gesprächen. Erleben Sie im einmaligen Ensemble von Schloss Neuhardenberg die Hin-Wendung des Jahres 2007 zum Jahr 2008!
„Im Wandel der Zeit“, 27. Dezember 2007 bis 2. Januar 2008
Unbekanntes Rheintal
Zweite Etappe: Stromaufwärts von Oberkassel nach Bacharach
Das Rheintal bietet mehr als die Loreley, als Weinorte, verwunschene Ruinen, Burgen und Schlösser, mehr als die viel besungene Rheinromantik! Wir laden Sie daher zu einer weiteren Etappe unserer besonderen Rheinreisen ein: Begleiten Sie mit kritischer Entdeckerlust den Kölner Historiker und Geschichtenerzähler Dr. Martin Stankowski auf einer Rheinfahrt der etwas anderen Art. Finden Sie fast unbekannte Schätze an den Ufern des Stromes, gehen Sie alten Mythen und Geschichten auf den Grund. Dr. Martin Stankowski führt Sie ins Härle-Arboretum, auf die Kloster-Rheininsel Nonnenwerth, stellt Ihnen ehemalige Gäste des Pax-Gästehauses vor, zeigt Aufstieg, Erfolg und Niedergang der Grube Friedrichssegen. Nicht zu kurz kommen die vielen Anekdoten des rheinischen Lebens. Eine kulturgeschichtliche und politische Erkundung mit überraschenden Details!
Erkundung: „Unbekanntes Rheintal“, 17. bis 19. Oktober 2007
Silvester unter Olivenbäumen
Winterzeit ist Erntezeit: Eine andere Kulturgeschichte Kretas
Der griechischen Sage nach war der Ölbaum ein Geschenk der Göttin Athene an die Menschen. Für Ägypter, Phönizier, Griechen und Römer war die Olive Wirtschaftsgut, Lebensmittel, Kosmetikartikel und Medikament. Wie kaum eine andere Frucht bestimmt die Olive bis heute das Leben der Menschen im Mittelmeerraum, so auch auf Kreta. Olivenhaine prägen hier viele Landstriche.Herzliche Einladung, den Jahreswechsel auf Kreta zu verbringen, mehr über die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der Olive zu erfahren und ein wenig bei der Ernte mitzuhelfen. Selbstverständlich werden Informationen und kulturhistorische Exkursionen zur wechselvollen Geschichte der „Insel Europas“ nicht zu kurz kommen.
Ferienakademie: „Unter Olivenbäumen“, 27. Dezember 2007 bis 3. Januar 2008
Im Glanz der Lichter
Festliche Advents- und Weihnachtstage in Celle
Lichter und Düfte, der Adventkranz, Klänge und Speisen, die Krippe und die Engel, (Familien-) Traditionen, Erinnerungen, Sehnsüchte ... die Advent- und Weihnachtszeit ist eine ganz besondere Zeit des Jahres, eine Zeit eigener Symbolik, eine Zeit des Wartens, der Erinnerung, des Rückzugs und des Aufbruchs. Engel diese Mittler zwischen Himmel und Erde künden in den biblischen Geschichten die Wende, den Neuanfang, geben Kraft und Mut, weisen neue Wege. Und an Weihnachten berührt der Himmel die Erde!
Herzlich laden wir Sie ein, den vierten Advent und das Weihnachtsfest mit Muße und festlich im traditionsreichen Hotel Fürstenhof***** in der Residenz- und Fachwerkstatt Celle zu begehen. Richten Sie mit Elisabeth Bremekamp und Rainer Thiesen im Glanz der Lichter des weihnachtlich geschmückten Hotels den Blick auf Facetten der Botschaft des Weihnachtsfestes!
„Im Glanz der Lichter“, 21. bis 25. Dezember 2007
Wir freuen uns auf Ihr Interesse!
Dr. Wolfgang Isenberg