Ausgabe 1 / 2008 | 5. Februar 2008 | www.tma-bensberg.de

Wege ins Ausland
Leben, Studieren, Arbeiten jenseits deutscher Grenzen

„Im Baum tickt eine Uhr“
Kunstbegegnung Bensberg mit Klaus Simon

Funktionäre, Oligarchen und Eliten
Wahlen im März: Wer regiert in Russland?


„Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen ...“
Vom Umgang mit Tod und Trauer in der Gegenwart

Zwischen Figuration und Abstraktion
Die Vielfalt der Kunststile nach 1945

Recherchieren, Schreiben, Redigieren
Presseworkshop auf der Internationalen Tourismus-Börse ITB Berlin

Unbekanntes Rheintal
Stromaufwärts von Rhöndorf nach Braubach

Fresken, Schnitzaltäre und guter Wein
Kultur-Landschaft Südtirol

Wenn Sie Probleme mit der Anzeige des Newsletters haben, klicken Sie bitt hier.


[anrede] [titel] [vorname] [nachname],

die kommenden Monate sind voller faszinierender Themen und Ereignisse. Viele davon begleitet die Thomas-Morus-Akademie mit Veranstaltungen, viele Themen stößt sie neu an. Immer mit dem Anspruch, Hintergrundinformationen zu bieten, ungewohnte Perspektiven zu ermöglichen, (kritische) Fragen zu stellen und mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

Einige Themen der nächsten Zeit präsentieren wir Ihnen in dieser Ausgabe der NEWSMAIL. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre und freue mich darauf, Sie in der Thomas-Morus-Akademie zu begrüßen.

Dr. Wolfgang Isenberg
Akademiedirektor


„Im Baum tickt eine Uhr“
Skulpturen, Drucke und Zeichnungen von Klaus Simon
51. Kunstbegegnung Bensberg


Er sucht im Wald nach umgestürzten Bäumen, ließ einen Kirchenaltar an Seilen schweben und führte in Westafrika die Kettensäge als künstlerisches Instrument ein: Der Bildhauer Klaus Simon macht in seinen Holzskulpturen Krisen menschlichen Verhaltens sichtbar und zeigt die Verwundungen des Menschen auf. „Ein Baum, der zum Altar wird, hat mit diesem Verständnis von Natur und Skulptur zu tun“ (Thomas Sternberg).
Klaus Simon, geboren 1949 in Bad Godesberg, studierte Kunst und Design in Köln, später Kunstgeschichte und Philosophie in Bonn und besuchte die Düsseldorfer Kunstakademie. Neun seiner großformatigen Werke stellt der freischaffende Bildhauer seit dem 22. Januar in der Thomas-Morus-Akademie aus.

Weitere Informationen


„Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen ...“
Vom Umgang mit Tod und Trauer in der Gegenwart
9. Februar 2008 (Sa.)


Er wird verdrängt und an den Rand geschoben – und ist unserem Dasein doch als sicheres Ende gesetzt. Wie prägt der Tod unser Leben? Wo liegen die Gründe für seine Tabuisierung in Gesellschaft und Öffentlichkeit? Welche Formen des Umgangs mit Tod und Trauer haben Geschichte und Gegenwart ausgebildet? Und welchen Trost halten christlicher Glaube und Kirche bereit? Wie kann das persönliche Miterleben von Sterben und Tod – in allem Ringen und Schmerz – zu einer Erfahrung von Gottes Nähe und Trost werden?

Weitere Informationen


Zwischen Figuration und Abstraktion
Die Vielfalt der Kunststile nach 1945
11. bis 12. Februar 2008 (Mo.-Di.)


Nach dem Ende der NS-Herrschaft, der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges und dem sich abzeichnenden Ost-West-Konflikt setzte die autonome Kunst mit einer eindeutigen „westlichen“ Orientierung die Stilentwicklung der zwanziger und dreißiger Jahre fort oder startete neu. Zwischen Figuration und Abstraktion entstand ein breites Panorama von Stilen und Gruppen, das Rückgriffe wie Neuansätze, Dynamik wie Kontemplation einschließt. Neben der Kunst Picassos haben die École de Paris und amerikanische Einflüsse die Entwicklung geprägt: Informel, Surrealismus, Konstruktivismus, Magischer Realismus, Abstrakter Expressionismus, Art brut, Action Painting, Pop Art, Nouveau Réalisme, Minimalismus, Concept Art, Land Art und die Neuen Wilden sind Stilbegriffe, die die Entwicklung umreißen. Herzliche Einladung zu einer Zeitreise durch die Kunstgeschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts!

Weitere Informationen


Wege ins Ausland
Leben, Studieren, Arbeiten jenseits deutscher Grenzen
Die Messe für Auslandsinteressierte
12. Februar 2008 (Di.)


Für eine Zeit im Ausland leben, arbeiten oder studieren – das ist für viele Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige nicht nur ein Traum. Er gehört als wichtiger Schritt in der Karriereplanung immer häufiger zum schulischen und beruflichen Werdegang. Damit der Weg ins Ausland gelingt, sind umfassende Information und gründliche Vorbereitung wichtig. „Wege ins Ausland“ in der Unimensa Köln informiert über Organisationen, Verbände und Unternehmen sowie über Voraussetzungen, Möglichkeiten, Ziele und Kosten eines Auslandsaufenthalts.

www.wege-ins-ausland.info


Funktionäre, Oligarchen und Eliten – Wer regiert in Russland?
Offene Akademietagung zur politischen und wirtschaftlichen Lage des größten Staates der Welt
22. bis 23. Februar 2008 (Fr.-Sa.)


Mit Spannung blickt die Welt zurzeit auf Russland: Was kommt nach dem Ende der Ära Putin? Wieviel Kraft wird die noch junge Demokratie bei den Wahlen Anfang März demonstrieren? Seit der Gründung der „Kiewer Rus“ im Jahr 838 wurde Russland diktatorisch regiert, nach dem Ende der Gorbatschow-Ära greifen heute wieder Herrschaftsprinzipien, die von russischen Publizisten als „gelenkte Demokratie“ bezeichnet werden. Den Ruf nach dem „starken Mann“ beantwortete der noch amtierende Präsident unlängst mit der Quasi-Nominierung eines Nachfolgers – ein Schritt, den die russische Bevölkerung begrüßte und der international für eine Stabilisierung russischer Aktien sorgte. Innerlich im Umbruch zwischen autoritären Strukturen und dem lauter werdenden Ruf nach Menschen- und Bürgerrechten, beansprucht Russland außenpolitisch weiterhin den Status einer den USA ebenbürtigen Supermacht. Wer hat die Macht im flächenmäßig größten Staat der Erde? Wie konnte es zum steilen Aufstieg der „Oligarchen“ kommen, die große Teile der Wirtschaft im Land und auf den internationalen Märkten kontrollieren? Welche Rolle spielt heute der einst allmächtige Geheimdienst mit seinen verschlungenen Kontakten? Wie sieht die Zeit nach Präsident Putin aus, wenn Russland im März wählt?

Weitere Informationen


Recherchieren, Schreiben, Redigieren
Presseworkshop auf der Internationalen Tourismus-Börse ITB Berlin
4. bis 9. März 2008 (Di.-So.)


Die Internationale Tourismus-Börse ITB Berlin gilt als die weltweit bedeutendste Fachmesse der Tourismuswirtschaft. 10.000 Aussteller aus aller Welt, über 80.000 Fachbesucher und mehr als 7.000 Journalisten kommen nach Berlin. Tourismustrends werden hier vorgestellt, Geschäfte abgeschlossen, Entwicklungen der Branche in begleitenden Veranstaltungen diskutiert.
Im Auftrag der Messe Berlin und als Bestandteil des täglichen Presseberichtes der ITB produziert der Presseworkshop den Tagesdienst „young-press“ und versorgt Fachpublikum und Journalisten mit Informationen über das Messegeschehen. „young-press“ berichtet von Pressekonferenzen und Veranstaltungen, stellt Trends und Neuheiten vor, begleitet neugierig und unvoreingenommen die ITB Berlin.
„young-press“ bietet jungen Journalisten (und solchen, die es werden wollen) einen konzentrierten Einblick in die Tourismusbranche und jungen Touristikern eine Einführung in den Reisejournalismus.
„young-press“ ist ein „training on the job“. Recherchiert wird auf der Messe, geschrieben und redigiert im eigenen Redaktionsraum im Pressezentrum. Jeden Tag steht ein erfahrener Reisejournalist den Redaktionsmitgliedern zur Seite und betreut als „Chef vom Dienst“ die jeweilige Ausgabe von der Themensuche bis zur Endredaktion.
Wer Interesse an touristischen Fragestellungen und ihren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Hintergründen hat und seine journalistischen Fähigkeiten unter den hektischen Bedingungen des Messe- und Redaktionsalltags erproben und erweitern möchte, ist herzlich zu diesem Presseworkshop eingeladen.

Weitere Informationen


Unbekanntes Rheintal
Stromaufwärts von Rhöndorf nach Braubach
22. bis 23. April 2008 (Di.-Mi.)


Das Rheintal bietet viel mehr als die Loreley, als Weinorte, verwunschene Ruinen, Burgen und Schlösser, mehr als die viel besungene Rheinromantik. Mit dem Rhein verbinden sich jahrhundertealte Mythen und Geschichten. Von seit dem Mittelalter besuchten Wallfahrtorten über die blühende Residenzstadt Ehrenbreitstein mit ihrer gewaltigen Festungsanlage bis zu Zeitzeugnissen jüngerer Geschichte spannt sich der Bogen dieser kulturgeschichtlichen und politischen Erkundung.

Weitere Informationen


Fresken, Schnitzaltäre und guter Wein
Kultur-Landschaft Südtirol
29. März bis 6. April 2008 (Sa.-So.)


Südtirol – das „Land im gepirg“, wie dieser Teil der alten Grafschaft Tirol im Mittelalter genannt wurde – weist neben prächtiger Alpenszenerie und der vom Klima begünstigten Natur auch eine ungewöhnlich vielfältige kulturelle Tradition auf. Seit dem frühen Mittelalter Durchgangsland für Reisende und Kaufleute auf dem Weg über die Brennerstraße, trafen hier die Kunstströmungen des Nordens mit der italienischen Kunstauffassung zusammen und gingen eine eigene Verbindung ein. Bis heute haben sich Freskenschätze, Kirchen und Burgen als Kulturzeugnisse aus zwei Jahrtausenden erhalten, die zu entdecken lohnen. Die Ferienakademie „Fresken, Schnitzaltäre, guter Wein“ geht auf Entdeckungsreise in einer der ältesten Kulturlandschaften Europas

Weitere Informationen

Übrigens:
Kennen Sie Kolleginnen und Kollegen, Bekannte oder Freunde, die auch Interesse an den Programmen der Thomas-Morus-Akademie haben? Dann geben Sie diese Informationen gerne weiter!


Abonnement
Ihre Einstellungen für diesen Newsletter können Sie hier ändern: http://www.tma-bensberg.de/kontakt/newsletter.php. Wir speichern Ihre Daten ausschließlich für die Zwecke der Thomas-Morus-Akademie und geben sie nicht an Dritte weiter.


Herausgeber: Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Redaktion: Dr. Wolfgang Isenberg, Akademiedirektor (VisdP), Thorsten Malessa
Overather Straße 51-53
51429 Bergisch Gladbach
Telefon 0 22 04 - 40 84 72
Fax 0 22 04 - 40 84 20
www.tma-bensberg.de
akademie@tma-bensberg.de

Haftungshinweis
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.