Ausgabe 2/2011 | 3. Mai 2011 | www.tma-bensberg.de

Das Maifeld, eine wiederentdeckte Kulturlandschaft
Kunstgeschichtliche Erkundung am 24. Mai 2011

Maibäume, Lieder, Hexen, Maipolizei, Maifische ...
Kultur-Dinner am 26. Mai 2011 widmet sich den Bräuchen und Symbolen im Mai

Literarische
Heimat Köln

Auf den Spuren Bölls, Heines und Domins – Erkundung am 31. Mai 2011


Freiheit aus 1001 Nacht?
Gesprächsabend am 11. Mai 2011 zu Ursprung und Perspektiven
der arabischen Demokratiebewegungen


Das Auge isst mit!
Kunst-kulinarische Spurensuche in Köln am 19. Mai 2011

„Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“
Theologisches Seminar vom 21. bis 22. Mai 2011
anlässlich des 125. Geburtstages von Karl Barth


Berlin – Stadtansichten: Architektur, Geschichte, Kunst, Musik
Ferienakademie vom 2. bis 5. Juni 2011

Jetzt wird es brenzlig! – Dramaturgie, Spannungsaufbau und Konflikte
Workshop mit der Schriftstellerin Liane Dirks vom 3. bis 5. Juni 2011

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[anrede]

der Wonnemonat Mai bringt Kulinarisches, Literarisches und Nachdenkliches. Unser Kultur-Dinner widmet sich den Bräuchen und Symbolen im Mai, während die kunst-kulinarische Erkundung in Köln Orte des Genusses aufsucht und dabei deren kunsthistorischer Bedeutung nachspürt. Eine weitere Spurensuche gilt den Literaten, die in Köln ihre Heimat hatten, sich der Stadt am Rhein verbunden fühlten und sie immer wieder zum Thema machten. Wer selbst die Begegnung im Schreiben sucht, dem sei unser Workshop mit der Kölner Schriftstellerin Liane Dirks empfohlen. Das Eintauchen in die Kunst des Erzählens wird hier zum spannenden Zwiegespräch voller Reize und Erkenntnisse. Der Dialog über die aktuellen Demokratiebewegungen von Nordafrika bis zum Persischen Golf schließlich steht im Mittelpunkt unseres Gesprächsabends „Freiheit aus 1001 Nacht?“.

Herzliche Grüße

Dr. Wolfgang Isenberg
- Akademiedirektor -


Freiheit aus 1001 Nacht?
Ursprung und Perspektiven der arabischen Demokratiebewegungen
– Gesprächsabend am 11. Mai 2011 (Mi.)


Wie im Märchen kamen dem europäischen Beobachter die überwiegend gewaltfreien Volksaufstände in Tunesien und Ägypten zu Beginn des Jahres vor. Inzwischen aber überschatten die kriegerischen Auseinandersetzungen in Libyen und ganz aktuell die Unruhen in Syrien die Entwicklungen in der arabischen Welt. Der Gesprächsabend „Freiheit aus 1001 Nacht?“ am 11. Mai 2011 in Bensberg wirft einen Blick darauf, wie die arabischen Staaten bislang funktionierten, um davon ausgehend die aktuellen Entwicklungen einordnen zu können. Gesprächspartner beim Akademieabend ist Dr. Wolf-Hagen von Angern, Lehrbeauftragter am Orientalischen Institut der Universität zu Köln. Die Diskussion wird die Perspektiven für die Region ausloten – vom möglichen Erstarken fundamentalistischer Kräfte bis zu neuen Chancen für das gedeihliche Zusammenwirken von Islam und Demokratie.

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Das Auge isst mit!
Kunst-kulinarische Spurensuche in Köln am 19. Mai 2011 (Do.)

Die Orte des Essens und Trinkens sind oft genug nicht nur kulinarisch, sondern auch visuell Orte des Genusses. Ob Brau- oder Kaffeehaus, Bistro oder Restaurant, ob zeitgenössisch oder traditionell – in punkto Gestaltung der kulinarischen Orte gilt es, eine Vielzahl von gelungenen und kunsthistorisch interessanten Räumen zu entdecken. Herzlich laden wir Sie zu einem kunst-kulinarischen Spaziergang durch die Kölner Innenstadt ein. Dabei kommen selbstverständlich auch die Gaumengenüsse nicht zu kurz, denn nicht nur das Auge isst mit.

+ Veranstaltungspgrogramm

„Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“
Theologisches Seminar vom 21. bis 22. Mai 2011 (Sa.-So.) anlässlich des 125. Geburtstages von Karl Barth


Karl Barth gilt als größter protestantischer Theologe des 20. Jahrhunderts. Durch seinen Kommentar zum Römerbrief löste er nach dem Ersten Weltkrieg eine theologische Revolution aus, die ihn aus einem Provinzpfarramt im Schweizer Aargau an die Universität Bonn brachte. Er kämpfte in der „Bekennenden Kirche“ gegen den Nationalsozialismus, erst in Deutschland, dann in der Schweiz. Barth schrieb das umfangreichste theologische Werk, das je ein einzelner Autor verfasst hat. „Eine Erfindung des Antichrist“ – so titulierte er einige der katholische Lehren und konnte doch eng mit katholischen Theologen zusammen arbeiten. Das Seminar mit dem Theologen, Journalisten, Buchautor und Barth-Spezialisten Dr. Gregor Taxacher geht dem Vermächtnis Karl Barths für die Theologie im 21. Jahrhundert nach.

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Das Maifeld, eine wiederentdeckte Kulturlandschaft
Kunstgeschichtliche Erkundung am 24. Mai 2011 (Di.)


Das Maifeld, zwischen Rhein, Mosel und Eifel gelegen, birgt eine Reihe romanischer Kirchen, die es zu entdecken lohnt. Die kleine frühromanische Basilika in Polch wurde im 18. Jahrhundert vom kurtrierischen Kammerherrn Balthasar Eichhorn behutsam barockisiert. Doch verborgen hinter der barocken Altarverkleidung hat sich der frühromanische Steinaltar erhalten. Die ehemalige Flachdeckbasilika in Mertloch stammt aus dem späten 12. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert wurde eine qualitätvolle Kapelle mit Sterngewölbe und Engelskonsolen angefügt. Auch die Kanzel von einem führenden Koblenzer Steinmetz rührt aus dieser Zeit. In der Bassenheimer Pfarrkirche wird das Relief des Bassenheimer Reiters aus der Zeit um 1240 aufbewahrt. Es handelt sich um eines der Hauptwerke des Naumburger Meisters. Das Bassenheimer Schloss, ein barockisierter Renaissancebau, wartet mit einem Landschaftsgarten mit einem wunderbaren alten Baumbestand auf.

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Maibäume, Lieder, Hexen, Maipolizei, Maifische ...
Kultur-Dinner am 26. Mai 2011 (Do.) widmet sich den Bräuchen und Symbolen im Mai


Seit dem 13. Jahrhundert empfangen wir den Wonnemonat Mai mit bunt geschmückten Bäumen und ausgelassenen Festen. Dabei ist das Maibrauchtum sehr speziell und unterscheidet sich mitunter sogar von Dorf zu Dorf. Der Mai ist auch der Monat der Gottesmutter Maria, die in Maiandachten und bei Wallfahrten verehrt wird. Der Maialtar in der Kirche und das „Maialtärchen“ in den Familien sind typische Ausdrucksformen katholischer Marienfrömmigkeit. Eher unbekannt hingegen ist die mit Maria verbundene traditionelle Symbolik: Warum hält sie einen Apfel in ihren Händen, warum sitzt sie im Rosenhag, was haben Erdbeeren und Veilchen mit ihr zu tun? Wir laden Sie ein, beliebte und zum Teil unbekannte Mai-Bräuche bei dem Kultur-Dinner zu erleben.

+ Veranstaltungspgrogramm


Literarische Heimat Köln
Auf den Spuren Heinrich Bölls, Heinrich Heines und Hilde Domins – Erkundung am 31. Mai 2011 (Di.)


Die Literatur fühlt sich in Köln zu Hause. Schriftsteller wie Heinrich Heine, Heinrich Böll, Hilde Domin, Georg Herwegh, Lew Kopelew oder Günter Wallraff waren und sind eng mit Köln verbunden. Doch auch die Stadt am Rhein selbst mit ihren Bauten – allen voran der Dom – und ihrer Lebensart ist immer wieder Gegenstand der Literatur. Die literaturgeschichtliche Erkundung mit Markus Eckstein zeigt die spannenden Orte und Facetten der Literaturstadt Köln.

+ Veranstaltungspgrogramm


Berlin – Stadtansichten: Architektur, Geschichte, Kunst, Musik
Ferienakademie vom 2. bis 5. Juni 2011 (Do.-So.)


Die Geschichte Berlins spiegelt sich besonders in der Architektur: Die gründerzeitlichen Bauten des späten 19. Jahrhunderts, die Funktionalität der Neuen Sachlichkeit in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts, die totalitäre Planung der Nationalsozialisten und die Architektur der Nachkriegszeit als Dokument der Teilung und der Konkurrenz zwischen den politischen Systemen in Ost und West der geteilten Stadt. Prägend für die jüngste Stadtentwicklung ist die wiedererlangte Hauptstadtfunktion: Das neue Regierungs- und Botschaftsviertel mit den Bauten des Bundes. Berlin ist aber auch wegen seiner Kulturangebote eine Reise wert: Ein Abend mit einer Opernaufführung der Staatsoper Berlin sowie ein Besuch im Ephraim-Palais, in dem eine umfangreiche Ausstellung zum Kleist-Jahr präsentiert wird. Entdecken Sie die Bundeshauptstadt auf abwechslungsreichen Stadtspaziergängen.

+ Veranstaltungsprogramm


Jetzt wird es brenzlig! – Dramaturgie, Spannungsaufbau und Konflikte
Workshop mit der Schriftstellerin Liane Dirks
vom 3. bis 5. Juni 2011 (Fr.-So.)


Eine richtig gute Geschichte muss spannend sein, sie muss uns packen, sie muss uns alles vergessen machen, uns entführen in entlegene Welten und ferne Zeiten – oder mitten hinein in die Tiefen und Untiefen der menschlichen Seele. Eine richtig gute Geschichte lässt uns mitfiebern mit der Heldin oder dem Helden. Sie schwappt in unser Leben hinein. Nachts träumen wir von ihr und des Tags berauschen wir uns an ihrer Sprache. Eine richtig gute Geschichte ist eine, die uns nicht mehr loslässt. – Doch wie schreibt man die? In diesem Workshop gilt es, sich der Dynamik des Erzählens zuzuwenden, dem Spannungsaufbau, der Dramaturgie. Was macht den Sog einer Geschichte aus? Was ist der Unterschied von Herausforderung und Konflikt? Wie halte ich den Spannungsbogen ein? Neben der „inneren Unausweichbarkeit“, der Basis jeden Erzählens, kommt hier viel Handwerk ins Spiel. Dabei wird Schreibanfängern eine erste Orientierung geboten, Schreiberfahrene erhalten die Möglichkeit, ihre Kenntnisse zu vertiefen.

+ Veranstaltungsprogramm

 

Übrigens:
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Herausgeber: Thomas-Morus-Akademie Bensberg
Redaktion: Dr. Wolfgang Isenberg, Akademiedirektor (V.i.s.d.P.), Ilona Bernhart
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